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Grobe, ungleichmäßige Porung - der italienische Klassiker Ciabatta

Aktualisiert: 24. März 2023

Ciabatta: Italien herzhaft zum Anbeißen, das ist einfach so. Ein Brot, dass Sommergefühle weckt, ein Brot, das zum Grillabend genauso dazu gehört wie zu einer großen Schüssel Sommersalat.


Ein Mann bestreut großen laminierten Teig

Pantoffel

So heißt Ciabatta auf Deutsch übersetzt. Angelehnt an die üblicherweise flache, breite und langgezogene Form dieses Weißbrotes aus Weizenmehl, Salz, Hefe, Wasser und gutem Olivenöl.

Bezogen auf die Mehlmenge kommen in etwa 4% Olivenöl in den Brotteig.

Nach ausreichend Ziehzeit wird der Teig schonend weiterverarbeitet, so dass im Endresultat die grobe Struktur erhalten bleibt. Die größeren Luftkammern in jedem frischen Ciabatta Brot sind das A und O.


Der Klassiker pur oder durch sommerliche und würzige Beigaben wie Oliven, getrocknete Tomaten und leicht feurig-pikant mit Chili sind auch bei unseren Kunden der Gatterer-Bäckerei sehr beliebt.


So sehr wir Ciabatta gefühlt seit Ewigkeiten mit Italien verbinden, wo es auch herkommt, genauer gesagt aus Venetien, ist es kein „altes“ Brot. 1982 entwickelte der venezianische Bäcker Arnaldo Cavallari das Brot, das kaum wie ein anderes heute für Sommer, laue Sommernächte und eben Italien steht. Man sagt, es wurde aus der Not geboren. Denn das französische Baguette wurde immer begehrter, auch in der Gastronomie. Die italienischen Sandwiches „Panino“, wurden mehr und mehr durch belegte, französische Baguettes ersetzt - ein Zustand, der so für die italienischen Bäcker nicht mehr haltbar war. So tat sich Arnaldo Cavallari mit Francesco Favaron zusammen und kreierte das Gegenstück zum französischen Baguette, das Ciabatta-Brot war geboren.


Außen zäh und innen weich

Ein rustikales Brotrezept mit dem Ziel, das Innere des Brotes offen zu lassen, die Basis für die Luftkammern. Vielleicht gewinnt dieses Brot keinen Schönheitswettbewerb durch sein schlichtes Antlitz, aber in Punkto Geschmack macht es das auf alle Fälle wieder wett.

Das Aroma ist buttrig, nussig, toasty und die Luftkammern sorgen für dieses Aroma, das wir locker fluffig beim Aufschneiden erleben dürfen.


Unserer Gatterer-Tipps - simpel und gut

Jedes Brot kann zum Lieblingsbrot werden. Frisch aus der Backstube, vielleicht noch warm, dazu nur ein Stück Butter mehr braucht es nicht.


Gegrilltes Ciabatta-Brot

In etwas dickeren Scheiben aufgeschnitten für wenige Minuten am Rand auf den Grill gelegt und auf beiden Seiten goldbraun „an getoastet“. Dazu nur eine frische Knoblauchzehe aufgeschnitten über die nun leicht rauere Brotscheibenoberfläche reiben - herrlich!

Noch variantenreicher wird es durch unsere Gatterer-gemachten Oliven-, Tomaten- oder Chili-Ciabattas.


Ciabatta-Brot und sein Date mit Olivenöl

Nur weil im Brotteig selbst schon Olivenöl ist, heißt das nicht, dass man Ciabatta-Brot ohne Olivenöl genießen sollte. So wie die frische Butter kann die pflanzliche Alternative natives Olivenöl sein. Auf einem flachen Schälchen entfaltet das Olivenöl sein Aroma, eingetunkt mit etwas Meer- oder Steinsalz bestreut, braucht es nicht viel mehr, außer vielleicht noch frische Tomaten mit Basilikum.


Was gut ist braucht oft nicht viel. Dafür steht das Ciabatta-Brot wie kaum ein anderes Brot.

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